„Kleines Glückspiel" wird legal - die Wirte sind den Politikern wieder egal!
Dringende Information für Gastronomen!
Das sogenannte „Kleine Glücksspiel" wird noch heuer im Burgenland gesetzlich ermöglicht und das Aufstellen von rund 240 Automaten erlaubt werden. Davon allerdings 190 in Spielhallen. „Schon 2004 bin ich mit den Klubchefs von SPÖ und ÖVP, Illedits und Berlakovich, sowie Vertretern der Wirtschaftskammer mit einem fertigen Entwurf zusammen gesessen, und habe versucht, unsere Gastronomen aus der Illegalität zu führen. Millionen an Steuereinnahmen sind seither die Wulka hinunter geflossen und nun haben wir ein Bundesgesetz, das den Wienern doppelt so viele Spielautomaten erlaubt wie allen anderen, und unseren Gastronomen so gut wie keine Standplätze in unseren Gaststätten ermöglicht werden. Das ist keine Lösung im Sinne unserer Unternehmer!" so der „frustrierte" Interessensvertreter Oswald Hackl, Präsident des SWV und Vizepräsident der WK Burgenland.
Nach dem Gesetzesentwurf gibt es strenge Regeln zum Schutze der Spieler, z.B. drei Stunden maximale Spieldauer, in den Gaststätten 1,5 Stunden, Ausweispflicht und eine strenge Überwachung der Jugendschutzbestimmungen. Die Anzahl der Automaten wurde mit einem Spielautomaten pro 1.200 Einwohner bestimmt - ergibt etwa 240 Apparate. Zur Zeit, und das schon seit Jahren, stehen aber über 700 illegale Automaten im Burgenland.
„Natürlich ist nicht die Legalisierung der illegalen Aufstellungen unser Ziel, sondern unsere Gastronomie zu schützen und zu stärken. Unsere kleinen Gastronomen sind seit Jahren auf dieses Geld angewiesen! Jeder von uns würde gerne Steuern für legale Apparate bezahlen! Getränkesteuer! Anti-Raucher-Gesetze! Ja wollen uns denn die Politiker ruinieren?!" so Rene Tauber, Spartenobmann Gastronomie und Tourismus des SWV. „Wir fordern eine Überarbeitung dieser Gesetze im Sinne der Gastronomen, die um ihr Überleben kämpfen!"
Sollten die mehr als berechtigten Anliegen der Gastronomie im neuen Landesgesetz keine Berücksichtigung finden, wird Präsident Hackl gemeinsam mit den Kollegen des Präsidiums bereits im nächsten Wirtschaftsparlament einen Abänderungsantrag stellen!
Rückfragehinweise an:
Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Burgenland
Robert Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt
Tel.: 02682/72611, Fax: 02682/75112, Mail: info@wvbgld.at,
Homepage: www.wirtschaftsverband-burgenland.at
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